Artikel: Wellbeing im Hotel: Warum das Gästeerlebnis nicht an der Spa-Tür beginnt

Wellbeing im Hotel: Warum das Gästeerlebnis nicht an der Spa-Tür beginnt
Wellbeing im Hotel: Warum das Gästeerlebnis nicht erst an der Spa-Tür beginnt
Nach einem langen Arbeitstag ist ein Wellnessaufenthalt im Hotel für viele die schönste Belohnung: Massage, Sauna, Kopf aus. Doch ob die Erholung wirklich gelingt, entscheidet sich nicht erst auf der Massageliege. Sie beginnt in dem Moment, in dem Gäste die Hotel-Lobby betreten.
Wie wirkt der Empfang? Wie kümmert sich das Team? Wie riecht und klingt das Haus? Über diese Eindrücke denken Gäste selten bewusst nach. Und doch prägen genau sie, wie ein Aufenthalt in Erinnerung bleibt.
Wellbeing in der Hotellerie bedeutet, dass sich Gäste vom ersten Moment an umsorgt fühlen, nicht erst im Spa. Es entsteht bei der Ankunft, im Zimmer, im Bett und in jeder Begegnung mit dem Team. Wer Erholung nur im Spa verortet, verschenkt einen großen Teil ihrer Wirkung. Ein Faktor wird dabei oft unterschätzt: die Kleidung der Mitarbeitenden.

Was bedeutet Wellbeing im Hotel wirklich?
Wellbeing im Hotel heißt: Gäste müssen sich um nichts kümmern. Zu Hause wartet genug, das organisiert und im Kopf behalten werden will. Im Urlaub sollte die größte Entscheidung die Wahl des Massageöls oder des Essens im Hotelrestaurant sein, nicht die Frage, ob im Zimmer oder Hotel alles stimmt.
Stresst schon die Lobby, kann selbst die beste Massage das kaum auffangen. Wellbeing ist deshalb mehr als ein Angebot im Spa. Es ist das Ergebnis vieler abgestimmter Details, die sich durch das ganze Haus ziehen. Am deutlichsten wird das, wenn man den Weg eines Gastes Schritt für Schritt nachgeht.

Die Guest Journey: Wo Wellbeing beginnt
Alles beginnt mit der Ankunft. In den ersten Minuten entscheidet sich, ob sich Gäste fallen lassen können: Fühle ich mich umsorgt? Kümmert sich das Team um alles, oder muss ich selbst fokussiert bleiben? Wirken die Mitarbeitenden kompetent, freundlich und gepflegt?
Setzt sich dieser Eindruck im Zimmer fort, kommt der Gast wirklich an. Ist es gemütlich? Riecht es gut, klingt es angenehm? Wartet vielleicht eine kleine Aufmerksamkeit? Auch Handtücher, Bademäntel und Slipper gehören dazu: Sie sollten bequem und sauber sein. Fehlt etwa der Bademantel für den Spa-Bereich, beginnt der Stress von vorn. Mit etwas Planung und passenden Textilien für die Hotellerie lässt er sich ganz einfach vermeiden.
Besonders wichtig wird das nachts. Wer nach einer guten Massage im Bett nicht abschalten kann, hat den Effekt schnell wieder verloren. Erholung sollte länger anhalten als bis zum Hotelbett. Haptik und Geruch spielen hier wieder eine große Rolle: Die Bettwäsche sollte weich und hochwertig sein, damit der Schlaf genauso entspannend ist wie der Rest des Urlaubs.
Was all diese Momente verbindet, ist die Atmosphäre. Sie zieht sich durch das ganze Haus und muss überall stimmen. Gäste nehmen vieles davon unbewusst auf: Sehen die Mitarbeitenden zufrieden aus? Sind sie ordentlich und sauber gekleidet? Riecht es gut? Klingt es angenehm? Merkt man dem Haus an, dass jemand mitgedacht hat? Gäste behalten nicht jedes Detail. Hängen bleibt vor allem der erste Eindruck, dass der Empfang so herzlich war oder dass es überall so gut gerochen hat. Gerade diese Kleinigkeiten sorgen dafür, dass sich Gäste rundum wohlfühlen und wiederkommen.
Wie Mitarbeiterbekleidung das Gästeerlebnis beeinflusst
Bei vielen dieser Eindrücke stehen die Mitarbeitenden im Mittelpunkt, und damit auch ihre Kleidung. Mitarbeiterbekleidung prägt den ersten Eindruck, die Atmosphäre und das Auftreten des Teams. Sie wirkt in zwei Richtungen: auf die Gäste und auf die Mitarbeitenden selbst.
Passt die Kleidung zur Atmosphäre und zum Interior des Hauses, wirkt der Auftritt stimmig und hochwertig. Gäste bemerken sofort, ob alles zusammenpasst oder ob die Uniformen nur nebenbei „mitlaufen“. Mindestens ebenso wichtig ist, wie sich das Team darin fühlt, denn Gäste nehmen die Haltung der Mitarbeitenden unmittelbar wahr. Fühlt sich das Team in seiner Kleidung und seinem Arbeitsumfeld wohl, spiegelt sich das im Umgang mit den Gästen.
Jeder kennt die falsch sitzende Bluse, das zu enge Hemd oder den Stoff, der kratzt. Niemand möchte darin acht Stunden arbeiten. Und das günstigste Polyester-Shirt, in dem man nach zwei Minuten schwitzt, ist für eine Hausdame im Housekeeping selten eine gute Wahl. Eine Hausdame, deren Kleidung zum Interior passt und die sich frei bewegen kann, arbeitet besser. Sie wirkt zugleich stimmiger und zufriedener. Guest Experience und Employee Experience hängen eng zusammen. Mehr dazu lesen Sie im Löwenwelten-Magazin: Teamkleidung in der Hotellerie: Warum sie heute weit mehr ist als eine Uniform.
Wie das im großen Maßstab gelingt, zeigt das Projekt mit den Familux Resorts. Für rund 760 Mitarbeitende in Deutschland und Österreich entwickelte Löwenwelten in zwei Jahren eine Capsule Wardrobe aus 32 aufeinander abgestimmten Teilen, samt How-To-Dress-Guide. Ein einheitlicher Look entsteht dort nicht durch eine Uniform für alle, sondern durch Teile, die zu den Aufgaben und zum Haus passen. Die Fachpresse, etwa Gast.at und TOP HOTEL,hat darüber berichtet, welchen Effekt die Mitarbeiterbekleidung auf die Mitarbeitenden und die Gäste haben kann. Im Interview mit Julia Reingruber in Falstaff PROFI geht es darum, wie das Familux-Team über Feedbackrunden und Tragetests von Anfang an eingebunden war und welche Rolle die Kleidung für Onboarding und Zugehörigkeitsgefühl spielt.

Funktion zuerst: Jeder Bereich braucht etwas anderes
Ob ein Outfit im Alltag überzeugt, hängt davon ab, ob es zur Aufgabe passt. An der Rezeption entsteht der erste Eindruck, deshalb sollte die Kleidung dort professionell und einladend wirken. Im Housekeeping braucht das Team vor allem Bewegungsfreiheit, etwa durch einen Kasack statt Bluse und Anzughose. Im Spa muss die Kleidung zu Temperaturen und Aktivität passen: Wer Aufgüsse in der Sauna macht, braucht keinen dicken Wollpullover. Kleidung, die auf die Aufgabe abgestimmt ist, sieht nicht nur gut aus, sie funktioniert im Alltag. Und alles zusammen sollte zum Hotel passen. Einen ersten Eindruck vermittelt die Mitarbeiterbekleidung für Damen im Löwenwelten-Shop. Warum gerade Spa-Teams mehr als Arbeitskleidung brauchen, zeigt der Magazinbeitrag Spa-Teamkleidung neu gedacht.
Nachhaltig und transparent
Neben Optik und Funktion zählt auch, woher die Kleidung kommt. Löwenwelten arbeitet ausschließlich mit Partnern, die ihre Lieferketten transparent offenlegen. Hotels können so nachvollziehen, woher die Kleidung ihres Teams stammt.
Drei Wege zur passenden Kollektion
Nicht jedes Hotel braucht dasselbe, und nicht jedes Projekt muss bei null beginnen. Deshalb gibt es bei Löwenwelten mehrere Wege. Am schnellsten geht es mit Depotware: Ideal, wenn es schnell gehen soll und wenig angepasst werden muss. Auf Wunsch wird sie veredelt, nachbestellen lässt sie sich jederzeit. Alle Depotartikel finden Sie direkt im Löwenwelten-Shop.
Soll das Hotel auf den Produkten als eigene Marke auftreten, ohne dass sie neu entwickelt werden, bietet sich eine eigene Kollektion an. Dabei werden bestehende Produkte komplett auf das Haus gebrandet: Vom Einnählabel bis zum Logo trägt alles den Namen des Hotels. Dieser Prozess beginnt mit Konzept & Entwicklung. Von Briefing und Moodbook über Bemusterung bis zur Produktion entsteht daraus ein Look, der genau zu Marke, Team und Einsatzbereich passt. Welche Möglichkeiten es dafür gibt, von Stick über Prägung bis zum Label, zeigt die Seite Veredelung & Branding.
Wer mehr Individualität möchte, ohne auf bewährte Basics zu verzichten, kombiniert beides im Hybrid-Modell: Individuelle Teile werden mit Depotartikeln ergänzt, die immer gebraucht werden, zum Beispiel Hosen. Das Hotel tritt weiterhin individuell auf, und die Basics runden den Gesamtlook ab. Welcher Weg zu Ihrem Haus passt, zeigt die Übersicht der Teamwear-Lösungen von Löwenwelten.

Wellbeing zum Mitnehmen: Der Hotelshop
Wenn Gäste vom Aufenthalt begeistert sind, möchten sie ein Stück davon mit nach Hause nehmen. Ein Hotelshop macht genau das möglich: Der Bademantel, das Handtuch oder die Slipper werden zum Souvenir und erinnern noch Wochen später an die Auszeit. Auch Kleinigkeiten für die Familie oder einen selbst, wie Schlüsselanhänger oder Mützen, lassen sich ohne viel Aufwand direkt im Hotel aussuchen. Die Loungedecken und die Loungewear sind das perfekte Equipment zum Entspannen zu Hause. So hat man das Shoppen schon erledigt, ohne das Hotel zu verlassen. Und hat man doch etwas vergessen, ist der Hotelshop zur Stelle: Sind die Socken auf dem Bett liegen geblieben, oder ist es nicht so sonnig und warm geworden wie erhofft? Dann bekommt man die nötigen Artikel direkt im Hotel, ohne dass der Aufenthalt zur Stressprobe wird. Wie solche Produkte zu echten Markenbotschaftern werden, zeigt der Beitrag Merchandising mit Mehrwert.
Hotels, die einen eigenen Shop aufbauen möchten, unterstützt Löwenwelten von der ersten Idee an: Welche Artikel gehören ins Sortiment? Was braucht ein gut abgerundeter Shop? Welche Produkte lassen sich an das Hotel anpassen, und was passt zum Konzept des Hauses? Mit Labels, Stick oder Prägung bekommen die Produkte ihren eigenen Charakter und einen hohen Wiedererkennungswert. Löwenwelten stellt die Artikel her und hilft, einen stimmigen, schönen Shop aufzubauen. Eine Auswahl möglicher Produkte zeigt das Spa- und Wellness-Sortiment im Löwenwelten-Shop.

Häufige Fragen zu Wellbeing im Hotel
Was gehört zu Wellbeing im Hotel?
Wellbeing umfasst die gesamte Guest Journey: Ankommen, Zimmer, Schlaf, Atmosphäre, die Begegnung mit dem Team und das Spa. Entscheidend ist, dass Gäste sich um nichts kümmern müssen und sich einfach wohlfühlen können.
Wie beeinflusst Mitarbeiterbekleidung das Gästeerlebnis?
Mitarbeiterbekleidung prägt den ersten Eindruck, die Atmosphäre und das Auftreten des Teams. Passende, bequeme Kleidung wirkt hochwertiger und stimmiger und hilft Mitarbeitenden, sich wohlzufühlen. Das spüren auch die Gäste.
Worauf kommt es bei Arbeitskleidung im Spa und im Housekeeping an?
Sie muss zur Aufgabe passen: Bewegungsfreiheit im Housekeeping, geeignete Materialien und Temperaturverträglichkeit im Spa. Optik und Funktion gehören zusammen.
Was ist der Unterschied zwischen Depotware, Hybrid und einer individuellen Kollektion?
Depotware ist die schnell verfügbare Lösung mit wenig Anpassung und lässt sich auf Wunsch veredeln. Hybrid kombiniert individuelle Teile mit Depotartikeln. Eine komplett individuelle Kollektion entsteht über Konzept & Entwicklung.
Unterstützt Löwenwelten auch beim Aufbau eines Hotelshops?
Ja. Löwenwelten berät Hotels bei Konzeption, Artikelauswahl und Personalisierung und stellt die Produkte her.
Persönliche Beratung für Ihr Haus
Wie Mitarbeiterbekleidung und Hotelshop zu Ihrem Haus passen, lässt sich am besten im persönlichen Gespräch klären. Löwenwelten ist seit über 30 Jahren auf Bekleidung spezialisiert. Bei Fragen steht Ihnen das Team von Löwenwelten persönlich zur Verfügung. Hier erreichen Sie uns direkt.

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